Photochallenge 04 – Zeit

Jaaa Leute – da müsst ihr jetzt durch.

Photochallenge mit Royusch-unterwegs zum Thema Zeit:

Also ich bin eigentlich kein überzeugter ‚Jeck‘, aber Verkleiden macht mir Spaß. Deshalb gibts heut am Rosenmontag dieses spezielle Foto über eine Zeit, die für dieses Jahr ganz leise ablaufen wird:

Karnevalszeit!

Momentaufnahme – Ruhequellen

Aus dem Hause Aequitas & Veritas kommt mal wieder eine interessante Frage: Was hilft dir, um zur Ruhe zu kommen? 
Das ist für mich nicht so einfach, weil mir alles Mögliche durch den Kopf geht. Am Besten funktioniert bei mir Musik hören, schreiben und vor allem raus gehen – am Besten irgendwohin in den Wald, wo sonst niemand ist. Das kann schon mal blöd sein – so wie im letzten Herbst; aber wie sagt man hier so schön: et hätt noch immer jot jejange …

Die nächste Stufe wäre ganz bei sich sein, wenn mir sogar der Mürbeteig erotisch daher kommt, oder mir eine Passage sozusagen vom Kopf in die Tastatur fließt.

Ich erinnere mich dabei an den Priester aus Rothéneuf, das liegt an der Nordküste der Bretagne in der Nähe von Saint-Malo. Abbé Fouré (1839 – 1910) erlitt im jungen Alter von 30 Jahren einen Schlaganfall, der ihn halbseitig lähmte. Er zog sich danach als Einsiedler auf die Klippen von Rothéneuf zurück und bis zum Ende seines Lebens schlug er Skulpturen in Form von Dämonen, Fabelwesen und Piraten in den Fels.
Heute sind sie eine beliebte Touristenattraktion.
Zu was für einer Hingabe das menschliche Wesen doch fähig sein kann …

Projekt ABC – C wie Caravan


C wie Caravan. Unser Puck in Norwegen – klein aber fein und wir kommen damit um fast jede Ecke.

Mein Beitrag zum Fotoprojekt von Wortman: Projekt ABC

Ab und zu taucht bei uns die Überlegung auf – doch Wohnmobil? Aber das ist für uns nicht überzeugend. Der kleine Anhänger passt in jede Standard-Garage und wenn man für ein paar Tage oder länger irgendwo bleibt, so ist ein Fahrzeug da, mit dem wir Ausflüge machen können.


Und wir beobachten zunehmend, dass Wohnmobile nicht mehr überall hindürfen, weil es zu viele sind.
Man muss nur aufpassen – das Kleine spürt man beim Fahren nicht … ruckzuck sind’s 130 …

Eines meiner Lieblingsfernwehbilder – die Stabkirche von Røldal.

Montagsentdeckung – oder was verbindet Auge und Stress?

Wenn ich an einer Geschichte arbeite, suche ich mir jede Menge Hintergrundwissen zusammen. Es muss nicht unbedingt in der Handlung auftauchen, aber es ist wichtig, um meine Figuren und ihr Tun abzurunden.
Und weil ich manches einfach zu spannend finde, um es in irgendeiner Datei in den Untiefen meines Computers herumdümpeln zu lassen, schreibe ich es einfach hier rein.


Unsere Augen sind nicht einfach Organe, die mit dem Gehirn verbunden sind. Nein – sie sind ein Teil des Gehirns und bilden sich während der Schwangerschaft aus sackartigen Bläschen. Vielleicht so ein kleines bisschen wie unsere Schnecken aus dem letzten Beitrag.

Und damit sind wir mitten im Thema. Was verbindet nun Sehen mit Stress? Befinden wir uns in einer belastenden Situation, so reagiert der Körper, indem er schon mal die Flucht ‚vorbereitet‘. Der Puls steigt, die Atmung geht schneller – und noch etwas passiert: Die Pupillen weiten sich und es verändert sich die Position der Linse – das Sichtfeld wird enger. Damit stellen sich Tiefenschärfe und Fokus auf einen engen Bereich.
Es gehört zu unserem uralten Erbe, das ein Überleben in feindlicher Umgebung ermöglicht. Unsere Augen geben alles, was sie im Blickfeld haben ungefiltert an das zentrale Nervensystem weiter und dieses bewertet die Situation. 
Der Haken an der Sache – in unserer Alltagswelt geht es meist nicht um lebensbedrohliche Situationen; aber unsere Reflexe wissen das nicht – ist das nun der lauernde Säbelzahntiger oder eine anstehende Prüfung, die uns in Angst und Schrecken versetzt. Manchmal genügt eine bloße Erinnerung, um auf Ausnahmemodus zu schalten.

An der Stanford University wird unter anderem das visuelle System erforscht. Dazu gehören jene neuronalen Pfade, die auf sichtbare Bedrohungen reagieren. Das Spannende an der Sache ist – so wie es den ‚verengten‘ Blick gibt, existiert auch ein visueller Modus, der ‚Panoramablick‘ genannt wird. Der Kopf bleibt ruhig und man lässt den Blick in die Ferne schweifen, schaut nicht auf eine Stelle – der Blick weitet sich, bis man die Ränder des Blickfelds sehen kann.
Dieser ‚Panoramablick‘ wirkt sich direkt auf einen Teil des Hirnstamms aus, der für Stressreaktionen zuständig ist. Auf diese Weise lassen sich Unruhe und Stress dämpfen.

In diesem Sinne – schaut aus dem Fenster, lasst den Blick schweifen, weitet ihn, geht ins Freie, und ihr werdet sehen – es wirkt.

Meine Montagsentdeckung ist inspiriert von einem Artikel aus dem Spektrum-Magazin. Wer noch mehr wissen will, mit freundlicher Genehmigung verlinkt:
Man kann Stress ausschalten, indem man die Umwelt anders betrachtet

Fotochallenge mit Tieren – oder von der Weisheit der Natur

Tiere – die neue Fotochallenge aus dem Hause
Royusch-unterwegs 

Und ich habe es ja letztens versprochen – keine Katzenfotos im Februar  😁 

Letzten Herbst habe ich dieses wunderhübsche Pärchen neben meinen Blumenkästen entdeckt:

Der Kuss

Sind sie nicht wunderschön – ja nahezu perfekt?
Und warum Weisheit der Natur?
Ihr habt sicher schon von der Fibonacci-Formel gehört. Die hat ein gewisser Herr Leonardo Pisano Fibonacci (1170 – 1240) aus Naturbeobachtungen abgeleitet. Zum Beispiel bei der Vermehrung von Kaninchen oder der Entwicklung eines Bienenstammbaums.
1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89, 144 … immer die letzte und vorletzte Zahl addieren  🤓 

Und auf diese Weise lassen sich nicht nur die Wachstumsvorgänge von Schneckengehäusen beschreiben – auch die Anordnung von Samen wie in der Sonnenblume, bei Tannenzapfen, die Schuppen der Ananas. Auch die Anordnung von Blättern gehört dazu, um das einfallende Sonnenlicht optimal nutzen zu können … und es gibt noch viel mehr Beispiele.

Mathematik kann so schön sein

und auch ein Baustein der Natur