Projekt mit „E“ … da ist mir doch ganz fix was eingefallen. Erst vor Kurzem waren wir wieder mal in Effelsberg. Deshalb dacht ich mir, das könnte doch zu Wortmans Aufruf passen:
https://wortman.wordpress.com/2021/03/07/projekt-abc-e-wie-einstichstelle/


Radioteleskop Effelsberg

Menschen waren ja schon immer fasziniert von dem, was sich da über ihren Köpfen abspielte. Bereits vor über tausend Jahren errechneten sie, dass die Erde eine Kugel sein müsse. Und ich weiß nicht warum – ich selbst werd einfach nicht müde, so oft wie möglich in den unbewölkten Nachthimmel zu glotzen.
Deshalb dieser Beitrag zum E:
In einem Tal der Eifel, in der Nähe von Bad Münstereifel, steht dieses Radioteleskop, das 29 Jahre lang das weltweit größte, bewegliche seiner Art war. Es wurde 1972 in Betrieb genommen und hat eine Öffnungsweite (Apertur) von 100 m. Ist es maximal geneigt, so beträgt seine Höhe 109 m. Dreht es sich einmal horizontal, braucht es 15 Minuten. (Noch mehr Infos für Neugierige gibts bei Wikipedia )
Es ist faszinierend, wenn wir in dieses Tal hinunterwandern, wunderschöne Natur erleben – und plötzlich – dieses strahlend weiße Bauwerk erblicken – und ich finde es nicht weniger schön (scheint die Inschenörin in mir zu sein)
Auf etwa 7.850 Quadratmetern kann es sehr schwache Radiosignale aus weiten Entfernungen empfangen. Es gehört zum Max-Planck-Institut für Radioastronomie und mit seiner Hilfe wird alles beobachtet, was in den Tiefen des Weltraums vor sich geht – Entstehung von Sternengebieten, Pulsare, Gas- und Staubwolken, Schwarze Löcher, Galaxien … Signale aus Abermillionen Lichtjahren Entfernung … oder anders ausgedrückt: Blicke in eine weit zurückliegende Vergangenheit, aus denen wir Rückschlüsse auf eine mögliche Zukunft ziehen können.

Dabei gibt es allerdings ein Problem – dieses Fenster zum All beginnt sich allmählich zu schließen, denn die Radioastronomie ist an immer schwächeren Signalen interessiert. Der Radioastronomiefunkdienst hat zwar zugewiesene Bänder, doch der Hunger der Wirtschaft nach Bändern für aktive Funkdienste wie Datennetze und Telekommunikation wächst und die Radioastronomen werden zunehmend mit Störungen konfrontiert.

Die einzige Möglichkeit ferne Teile des Alls zu erforschen wäre eine Teleskopstation auf der von der Erde abgewandten Seite des Mondes.

18 Gedanken zu “Projekt ABC: E – wie Effelsberg

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