Eine Insel im weiten grünen Meer

Ja – doch – ich bin ziemlich fleißig. Mein Manuskript hat zwei Enden und ich muss mich für eines entscheiden … aber es wird. Ab und zu schau ich in eure Blogs rein – so ganz ohne komme ich dann doch nicht aus (Also einen ganzen Monat ohne, wie der gute Jules van der Ley, das kann ich mir für mich nicht so recht vorstellen). 
Und dann gibt es natürlich noch unseren Garten. Wobei ich mich nicht unbedingt als Gärtnerin bezeichnen würde – eher die Hüterin des wuchernden Grüns und der Hirschzombies.
Doch so manches Grün muss gelegentlich gestutzt werden, damit die Wäschespinne erreichbar bleibt und uns das Grün nicht in den Ohren kitzelt, wenn wir unsere Liegestühle aufstellen. 

Für dieses Grünstutzen brauche ich etwas mehr Zeit als meine Nachbarn; denn es wird nicht einfach so losgemäht – oh nein! Bei mir brauchen sich die Blümelein nicht ängstlich aneinander festhalten – ich mähe fein säuberlich drumherum …


 

Die Insel der glückseligen Gänseblümchen

 

Royusch-Fotochallenge: Schwarz-Weiß

Ein interessantes Thema hat Roland wieder in die Blogwelt geworfen: 

https://royusch-unterwegs.com/2021/04/25/projekt-wochentliche-fotochallenge-14/

Schwarz-Weiß soll es dieses Mal sein; und es gibt viel, was man dazu zeigen und erzählen kann. Von Schwarzweißdenken bis schwarzweißgetupft. Bei mir ist es Weißes Mädchen vor Schwarzem Hund. Das sieht nicht nur so aus, als stünden die beiden dicht beieinander – das war tatsächlich so und ist über 55 Jahre her. Das kleine Mädchen bin ich und der Schwarze Hund war ein Kettenhund, der auf dem Bauernhof meiner Großmutter lebte. Zu allen, die zur Familie gehörten, war er anhänglich und lieb – aber wehe eine fremde Person näherte sich.
Man erzählt sich noch heute, dass meine Eltern mich eines Tages suchten und schließlich in der Hundehütte entdeckten – Hund lag davor. So ganz verstand ich die Aufregung damals nicht – ich fühlte mich wohl.


 


Meine Großeltern waren sehr zufrieden mit ihrem Bewacher. Er erfüllte seine Pflicht und er war schwarz. Vor einem schwarzen Hund haben die Leute noch mehr Angst, erzählte mir mein Opa irgendwann einmal. Schwarz sei die Farbe der Trauer, der Nacht, der Gefahr, der Dunkelheit – und der Teufel, der aus den Tiefen der Erde komme, sei schließlich auch schwarz.

Dass schwarze Tiere gefährlicher seien, scheint noch immer in der Psyche vieler Menschen verankert zu sein. In Tierheimen ist das ein Problem – schwarze Hunde und Katzen lassen sich schwerer vermitteln. 2020 wurde dazu sogar zu einem Fotoprojekt aufgerufen.


Also ich mag „Schwarz“ – möglicherweise eine frühe Prägung.

Nachtgedanken – Natur oder doch nicht?

Kommt schon mal vor, dass ich mitten in der Nacht etwas notieren muss, damit ich wieder einschlafen kann
*** 


Was ist Natur – oder natürlich? Der Wald, in dem wir spazieren gehen … der XXApfel, der perfekt glänzend in der Kiste beim Supermarkt zum Verkauf angeboten wird … der Bioapfel, der von einem neben der Landstraße liegenden Gelände stammt … die Einzelteile, in die wir uns nach unserem Tod zerlegen … die Pest, die seinerzeit einen Kehraus unter den Menschen veranstaltete … die Impfungen gegen Pocken und Kinderlähmung, die das menschliche Immunsystem tunen …


Im Sog der Natur …

Man könnte natürlich ganz einfach wie der Bösewicht aus Dan Browns Thriller ‚Inferno‘ argumentieren – die Entwicklung der Menschheit sei alles andere als natürlich, denn es gibt zu viele von uns. Keine wilden Tiere oder Krankheiten, die den Menschen auf eine akzeptable Anzahl schrumpfen lassen. Also macht er sich daran, einen tödlichen Erreger unters Volk zu mischen.


Aber wer will das Rad wirklich zurückdrehen – außer ein paar extreme Menschen möglicherweise. Was verstehen diese wirklich unter ‚zurück zur Natur‘ …
Und doch – eines ist ja nicht falsch – eine Pandemie kann sich besonders gut entwickeln, wenn sich viele Wirte als Träger anbieten, und als Bonus reisen die auch noch überall auf der Welt herum. Unser aktuelles Problem hat jedoch die unangenehme Eigenschaft, sich besonders schnell zu verbreiten und das auch noch in einer Phase, in welcher der Überträger noch nichts davon weiß. Man könnte meinen, es hat der menschlichen Hybris eine Nase gedreht – aber es ist nur eine Mutation, die diese Lücke gefüllt hat. Es gibt jede Menge andere ‚Fehlversuche‘, die nichts verbessern – hier ist die Mutation in eine Sackgasse geraten. 
Im Moment sieht es so aus, als würde sich die Steigerung bremsen – das heißt für mich Impfungen und Maßnahmen zeigen ihre Wirkungen, doch noch immer ist Geduld gefragt. Auf Intensivstationen werden die Zahlen genau beobachtet, um immer einen gewissen Prozentsatz frei zu halten – schließlich darf man nicht vergessen, dass die Kurve der Infektionen jener der Intensiv-Einweisungen ein Stück vorauseilt. Und ein wenig Platz für Herzinfarkte, Unfallopfer und sonstige brauchen wir ja auch noch.


In diesem Sinne – tun wir unser Bestes, um dem Virus die Verbreitung so schwer wie möglich zu machen.


Denn die Natur ist – nicht schön, nicht besser, nicht böse – sie ‚ist‘. Sie hat ihre natürlichen Gesetze. Und in diesem Rahmen versucht der Mensch seine Nische zu finden – eine sehr große Nische, über deren Verwendung dringend nachgedacht werden muss.
Sollte die menschliche Spezies allzu viele dieser Gesetze beugen, wird er sich vor allem selbst schaden – die Natur in ihrer Gesamtheit wird immer ihren Weg finden. Aber das ist ein anderes Thema.

Projekt ABC: H wie Hirschzombie

Das passt doch wunderbar in die Frühlingszeit – mein Hirschzombie unter der Zierjohannisbeere, den ich aus zwei Geweihen, der Wurzel eines Holunderstamms (Man beachte – „H“ wie Holunder – gibt das ein Fleißkärtchen?  🤓 ) und Kokosmatten zusammenbaute. 
Hier für Wortmans Projekt:

https://wortman.wordpress.com/2021/04/18/projekt-abc-h-wie-hilferuf/


 

Hirschzombie

Das kommt öfter vor, dass ich mal was zusammenbaue, weil mir das Material so gut gefällt – in Wald und Flur und am Strand.

Royusch-Fotochallenge – toll

Ja – doch – ich bin noch immer fleißig am Schreibtisch und bringe mein Manuskript zu Ende. Aber ab und zu bei euch mitspielen – soviel Zeit muss sein.


Und der Roland hat ein neues Stichwort: ‚toll‘ soll’s in dieser Woche zugehen.
https://royusch-unterwegs.com/2021/04/11/projekt-wochentliche-fotochallenge-12/


Mein ‚toll‘ sind die Krallen unserer kleinen Schwarzen. Ich hab keine Ahnung, was für eine Baumkletter-Rasse sich an ihr zeigt. Sie konnte Vorhänge hinaufklettern, hing schon mal in zwei Meter Höhe am Fensterkreuz – Krallen im Silikon.
Zum Glück ist sie nun etwas ruhiger geworden. Da müsste man schon eine Pellkartoffel oben hinhängen …


 


Also ich hab ja schon viele Katzen erlebt – aber noch an keiner so toll-fiese Rasiermesser-Krallen wie diese.


 

…aber ansonsten ist sie ganz lieb … meistens … solange nichts Essbares irgendwo rumliegt.