Royusch-Fotochallenge und das Wetter

Das Ende naht! Nein – hier werden keine Verschwörungstheorien verbreitet. Die Enden der Handlungsstränge meines Manuskripts fügen sich und zur Entspannung wird gebloggt  🤓 

Und der liebe Roland hat mal wieder ein feines Stichwort in die Runde geworfen:
https://royusch-unterwegs.com/2021/04/04/projekt-wochentliche-fotochallenge-11/

Die momentanen Wetterkapriolen und ein Telefonat mit dem Reifenhändler meines Vertrauens (Sie fahren nur im Sommer? Nein? Oh – dann hab ich was für Sie, das auch bei Kälte taugt) haben in mir eine Erinnerung wach gerufen: Es war April und beim Losfahren gar nicht mal so kalt und im Laufe des Vormittags würde es ja etwas wärmer werden – dachten wir. Aber nein – die Temperatur rutschte noch ein wenig runter und uns blieb nix anderes übrig, als alles anzuziehen, was wir so übereinander anziehen konnten. Zum Schluss noch die Regenkombis drüber … gibt’s eigentlich noch diese Michelin-Männchen? Ja so ähnlich wie die aussehen, fühlt sich das an  …



Schön und sehr hübsch grün war’s – und kkkkalt

Projekt-ABC: ‚g‘ wie Gelbflechte

Zu Wortmans neuem Fotoprojekt ist mir was beim Spazierengehen eingefallen.

https://wortman.wordpress.com/2021/04/04/projekt-abc-g-wie-gefahr/




Gelbflechte


Flechten – auch Lichen genannt – sind symbiotische Lebensformen, bei denen sich Pilzarten mit Grünalgen oder Cyanobakterien zusammentun. In der biologischen Systematik rechnet man sie zu den Pilzen, sie nehmen jedoch als Lebensgemeinschaft mit den Photobionten (sie sind zur Photosynthese fähig) eine Sonderstellung ein. 

Durch ihren Zusammenschluss können sie als Pioniergewächse in extremen Lebensräumen vorkommen, an denen der Einzelne nicht existieren könnte. Da sie die Luft ungefiltert aufnehmen, reagieren sie empfindlich auf Schadstoffe und dienen bei Umweltbeobachtungen als Bio- oder Akkumulationsindikatoren.
Das ist schon toll, was die Natur alles vermag … allerdings können sie, je nach Art, nur einen gewissen Teil aufnehmen – ist zu viel toxisches Material angereichert, gehen sie ein. In Deutschland gilt nur ein Viertel der Flechten als nicht gefährdet.

So können sie außer Schwermetallen auch radioaktive Substanzen speichern. Ihr erinnert euch noch an Tschernobyl? Damals gelangten radioaktive Isotope nach Nordskandinavien und wurden von der Rentierflechte aufgenommen; von dort ging es weiter über die Milch der Rentiere … in den Käse.

Die 2004 zur Flechte des Jahres gekürte Gelbflechte hat allerdings eine Besonderheit: Sie gedeiht fröhlich nicht nur auf Baumrinden, sondern auch an den unwirtlichsten Orten – rostigen Metallplatten, Beton, Dächern … denn für sie sind Stickstoffverbindungen DAS Lebenselixier. Daher findet man sie vor allem in Gebieten mit intensiver Landwirtschaft und Tierhaltung.

Früher wurde die Gewöhnliche Gelbflechte –Lichen parietinus – gegen Wechselfieber, Gelbsucht und anstelle von Chinarinde bei der Malaria-Therapie eingesetzt.

Ich hatte früher Bio-Leistungskurs
… merkt man das? …
 🤓

Frühling lässt das Wasser brodeln

So allmählich ist das Ende in Sicht – die Rohfassung ist fast fertig.


 

Da sind noch diese Zettel über meinem Schreibtisch.
(neben dem Engel der Inspiration ^^).
Dort schauen mir ein paar Einwände entgegen.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich ändern … einfügen … soll …


Und weil ich die Arbeit in meinem Blog und euch immer wieder vermisse, zeig ich euch was aus unserem ‚Brodelteich‘. Die Aufnahmen sind nicht perfekt, aber ich denke ihr könnt gut sehen, was da ab geht: hunderte von Kaulquappen wuseln am Teichrand und die ersten Teichmolche sind wach geworden und beginnen mit der Balz.


 

Dieses Molchmädchen entdeckte ich in der Abenddämmerung und versuchte eine Aufnahme mit Blitzlicht – ist doch gar nicht übel geworden.


 

Und über diesen Herrn habe ich mich sehr gefreut. Möglicherweise wurde seine Art über einen Wasservogel eingebracht: Die Punkte an der Seite, um die Augen und am Rückenkamm weisen auf einen Bergmolch hin.

In diesem Sinn wünsch ich euch schöne Feiertage – macht das Beste daraus!