Fotochallenge zum Abhängen

Roland macht eine Pause – aber nicht ohne uns noch einen Nachdenk-Begriff zu schicken: 

https://royusch-unterwegs.com/2021/05/23/projekt-wochentliche-fotochallenge-18/


Bei mir sind im letzten Herbst noch so viele Tomaten gewachsen, allerdings gab es nicht mehr genug Sonne – also durften die bei uns um Heizungskeller abhängen, bis sie rot wurden. Hat prima funktioniert:


 



 

Allen noch viel Spaß beim Pfingstabhängen …

Nachtgedanken – über mutige Menschen

Kommt schon mal vor, dass ich mitten in der Nacht etwas notieren muss, damit ich wieder einschlafen kann
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Heute vor 100 Jahren wurde Andrej Dmitrijewitsch Sacharow geboren. Er war ein russischer Physiker und promovierte 1947 in Kernphysik an der Sowjetischen Akademie der Wissenschaften. Anschließend arbeitete er am sowjetischen Kernwaffenprogramm mit und war maßgeblich an der Entwicklung der Wasserstoffbombe beteiligt. 
Bis dahin war er überzeugt, dass nur ein nukleares Gleichgewicht Kriege verhindern könne. 

Doch in den folgenden Jahren setzte ein Umdenken bei ihm ein, und er stellte sich mehr und mehr gegen das sowjetische Regime. Er setzte sich ein für internationale Abrüstung, Menschenrechte, Demokratisierung der Sowjetunion und prangerte die Behandlung politischer Häftlinge an. 
Doch die Repressionen endeten nicht – also trat er selbst in den Hungerstreik. Für diesen Einsatz wurde ihm am 10. Dezember 1975 der Friedensnobelpreis verliehen, den seine Frau an seiner Statt entgegennahm.
Immer wieder setzte sich Sacharow mit Hungerstreiks für die Belange inhaftierter sowjetischer Bürgerrechtler ein. Damit wurde er endgültig zum Staatsfeind und musste bis 1984 unter Aufsicht des KGB in Gorki leben. Sein einziger Kontakt zur Außenwelt blieb seine Frau. Die Verbannung dieses berühmten Paares endete 1986, und der damalige Parteichef Michail Gorbatschow bat ihn, seine politischen Aktivitäten wieder aufzunehmen. 
Obwohl er geschwächt war durch mehrere Herzinfarkte und die Folgen der Hungerstreiks, arbeitete er noch bis zu seinem Tod am 14. Dezember 1989 als Parteiloser bei einer Arbeitsgruppe mit, die versuchte, die sowjetische Verfassung zu reformieren.

Wenn ich von solchen Menschen lese, bin ich immer wieder tief beeindruckt. Wo haben sie diese Stärke her, einfach weiter zu gehen, auf Kosten ihrer Gesundheit und ihres Lebens. Gegen so viel Übermacht … 

In diesem Sinne – erinnere ich hier an einen großen Verfechter der Demokratie. 
Sie ist nicht perfekt – aber das ist der Mensch auch nicht – wie ich in einem meiner vorherigen Artikel schon einmal schrieb:
https://spinnradl.wordpress.com/2021/01/07/nachtgedanken-uber-gewaltenteilung/


Fotochallenge „Kunst“ und Natur

Roland hat sich wieder etwas überlegt – diesmal geht es um Kunst.  Und weil ich ein altes Spielkind bin, mach ich mit:


Kunst und Natur



https://royusch-unterwegs.com/2021/05/16/projekt-wochentliche-fotochallenge-17/

Man könnte es eigentlich auch die „Kunst des Augenblicks“ nennen; denn dieser Anblick bot sich uns heute, als wir auf einer Wanderung waren. Dort stehen noch die Ruinen einer Klosteranlage, die man nicht befahren darf – allerdings hat der alte Baum auch noch ein Wörtchen mitzureden; das heißt, er redet nicht mit – er verschluckt es einfach.


 

Nein – dies ist keine Fotomontage  😄

Fotoprojekt unwiderstehlich – ‚Buch‘

Eigentlich bin ich gerade sehr beschäftigt mit meinem eigenen Buch – aber Rolands Fotoprojekt ist einfach unwiderstehlich:
https://royusch-unterwegs.com/2021/05/09/projekt-wochentliche-fotochallenge-16/


Ich mag ja auch gern Comics und Graphic Novels. Eine meiner Lieblingsfiguren ist Gaston vom belgischen Künstler André Franquin. Die Geschichten dieses Antihelden kann ich mir wieder und wieder anschauen. Möglicherweise liegt es daran, dass sich ein Teil von mir in dieser Figur wiederfindet. Bei aller Komik sind seine Werke immer ein wenig mit Melancholie unterlegt, und es gibt gesellschaftskritische ‚Töne‘.
Für Amnesty International schuf er zum Beispiel „Les Combats de Gaston“.


Vor vielen Jahren entdeckte ich auf einem Flohmarkt das Heft „Schwarze Gedanken“ von ihm. Das musste natürlich sofort mit, und ich weiß nicht, wie oft ich es schon betrachtet habe … Es ist düster, makaber und arbeitet sich an den Themen wie Rüstungsindustrie, Gewalt, Umweltverschmutzung , Menschheit im Fortschrittswahn … ab.
Daraufhin wurde ich neugierig auf den Menschen ‚Franquin‘ und erfuhr, dass er schwer mit Depressionen zu kämpfen hatte.



Zum Thema ‚Bücher‘ kann ich einfach nicht nix beitragen

Spinnradl unterwegs – Gelb und noch mehr Gelb


Er ist etwas später dran in diesem Jahr – der Raps; es war ihm einfach zu kalt. Ich mag dieses einzigartige Gelb, wenn es im Schein der Sonne leuchtet.


 


Raps ist ein echter Allrounder und gut für Maschine, Tier und Mensch (ca. 93% einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren und eine Anteil von 10% an Omega-3-Fettsäuren).
Ist das Öl ausgepresst, so bleibt wertvoller ‚Rapskuchen‘ übrig. Mit anderen Eiweißträgern wie Erbsen und Ackerbohnen vermischt, wird er zu Tierfutter verarbeitet.

Wichtig ist er auch als Teil in der Fruchtwechselwirtschaft. Seine langen Pfahlwurzeln lockern den Boden auf, und er wirkt damit positiv auf den folgenden Anbau von Getreide.

Auf Bienen und andere Insekten hat er eine unwiderstehliche Wirkung; deshalb soll er nicht in der Nähe von Apfelplantagen angebaut werden.
Hier ist aber auch der Haken am Rapsanbau – es dürfen nur bienenverträgliche Pflanzenschutzmittel angewendet werde. Damit haben die hiesigen Bauern ziemlich zu kämpfen. Die Erträge sind niedriger und sie stehen in Konkurrenz zu internationalen Erzeugern – vor allem Ukraine, Australien und Kanada.


 


 

Einmal mit
und
einmal ohne Motor