Eigentlich bin ich gerade sehr beschäftigt mit meinem eigenen Buch – aber Rolands Fotoprojekt ist einfach unwiderstehlich:
https://royusch-unterwegs.com/2021/05/09/projekt-wochentliche-fotochallenge-16/


Ich mag ja auch gern Comics und Graphic Novels. Eine meiner Lieblingsfiguren ist Gaston vom belgischen Künstler André Franquin. Die Geschichten dieses Antihelden kann ich mir wieder und wieder anschauen. Möglicherweise liegt es daran, dass sich ein Teil von mir in dieser Figur wiederfindet. Bei aller Komik sind seine Werke immer ein wenig mit Melancholie unterlegt, und es gibt gesellschaftskritische ‚Töne‘.
Für Amnesty International schuf er zum Beispiel „Les Combats de Gaston“.


Vor vielen Jahren entdeckte ich auf einem Flohmarkt das Heft „Schwarze Gedanken“ von ihm. Das musste natürlich sofort mit, und ich weiß nicht, wie oft ich es schon betrachtet habe … Es ist düster, makaber und arbeitet sich an den Themen wie Rüstungsindustrie, Gewalt, Umweltverschmutzung , Menschheit im Fortschrittswahn … ab.
Daraufhin wurde ich neugierig auf den Menschen ‚Franquin‘ und erfuhr, dass er schwer mit Depressionen zu kämpfen hatte.



Zum Thema ‚Bücher‘ kann ich einfach nicht nix beitragen

14 Gedanken zu “Fotoprojekt unwiderstehlich – ‚Buch‘

      1. Auf jeden Fall, liebe Sabine! Ich bin auch ein seeehr großer Graphic-Novel-Fan… 🙂

        Meine absoluten Favoriten, obwohl schon Jahrzehnte alt, bleiben „The Crow“ von James O’Barr und „Blacksad“ von Juanjo Guarnido. Sehr gesellschaftkritisch, bis heute aktuell und insgesamt äußerst lesenswert. 🙂

        Liebe Grüße! VVN

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  1. Dein Beispiel ist sehr speziell und etwas anderes. Es gibt immer wieder diese Bücher, die wir uns öfters durchlesen könnten, ohne dass es langweilig wird. Oder die so wichtige Themen auf ihre ganz eigene Art behandeln. Ich denke, das ist so eines, oder? 🙂

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  2. Vielen Dank Sabine, dass auch wieder bei meiner Challenge dabei bist und dass auch noch mit einem Buch-Bereich, von dem ich bis dato noch nie was gehört hatte; Graphic Novels 😊
    Ich muss gestehen, dass ich Comics aus meiner Jugend kannte, aber bei Graphic Novels musste ich erst mal nachschauen, um was es sich da handelt.
    Liebe Grüße
    Roland

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  3. Eigentlich meide ich Lektüren die mit Depressionen und allem was runterziehen könnte zu tun haben, weil eine Freundin von mir mal extrem darunter litt und einige Zeit zu ihrem eigenen Schutz in der Klinik verbringen musste.
    Aber diese Art scheint irgendwiie eher wieder aufbauend zu sein und dadurch auch interessant, denke ich. Jedenfalls tolles Bild zum Thema!
    Liebe Grüße von Hanne ins 🕸️🕷️🌼🍀

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    1. In den Geschichten selbst wird die Depression nicht thematisiert; aber wenn man seine Geschichten kennt, bekommt so manches eine tiefere Bedeutung, wenn man darüber weiß.
      Das mit deiner Freundin tut mir wirklich leid. Und ich kann dich gut verstehen. Ich kenne die Situation, wenn man dem nahestehenden, depressiven Menschen nicht wirklich helfen kann.
      Liebe Grüße 🌻 🌼 🌸 🍀
      Sabine

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  4. Großartig – Franquins „Schwarze Gedanken“ ist ein wirklich besonderer Kunstschatz. Ein seltenes Stück aus Franquins genialem Schaffen. Dass Franquin an Depressionen litt, war mir neu – Danke sehr für die Info. Das erklärt bei seinem Ausnahmewerk „Schwarze Gedanken“ leider so manches.

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