Sind ja schon ein paar Monate her, seit sich das Wasser durch die Innenstadt wälzte, und es ist viel passiert – die letzten Notstromaggregate wurden abgebaut und einige der Parkplätze mit den Schlammfahrzeugen haben sich geleert.

In der Stadt selbst gibt es vereinzelt geöffnete Geschäfte; doch in den meisten wird repariert und in manchen kann ich noch immer das Dröhnen der Bautrockner hören.

Die Stadt bemüht sich gerade wenigstens ein bisschen Weihnachtsstimmung aufkommen zu lassen und eine seltsam widersprüchliche Stimmung macht sich breit.
Die Corona-Vorweihnachtsstimmung vom letzten Jahr habe ich da sogar als heimelig in Erinnerung.





In dieser widersprüchlichen Stimmung gibt es jedoch noch einen anderen Teil:
Und jetzt erst recht.

11 Gedanken zu “Ein Versuch der Weihnachtlichkeit

    1. Stellenweise ist es noch sehr schlimm – obwohl schon viel passiert ist.
      Es braucht noch etwas Zeit und viele, viele Handwerker und Baumaterial.
      Blöd sind die Lieferschwierigkeiten, die zusätzlich Sand ins Getrieben werfen.
      Liebe Grüße
      Sabine

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  1. Wie schön, dass es allem Negativen zum Trotz doch versucht wird, etwas liebevolle, heimelige und friedliche Weihnachtsstimmung zu verbreiten. Eine brennende Kerze, ein liebes Lächeln, ein silberner, funkelnder Stern…Weihnachten kann man in den kleinsten Dingen finden.
    Liebe Sabine, ich wünsche dir alles Liebe zum 2. Advent!
    Rosie

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  2. Liebe Sabine, es bedrückt mich immer noch, wenn ich die Bilder sehe oder Berichte von Betroffenen lese. Das tut mir so leid und ich hoffe, dass die Menschen die schrecklichen Bilder irgendwann verarbeiten können. Trotzdem gibt es auch Tröstliches. „Wir geben nicht auf“ – das zeigt auch die Weihnachtsbeleuchtung neben dem einen oder anderen Schuttberg. Ihr habt meinen tiefsten Respekt.
    Liebe Grüße von der Gudrun aus Leipzig.

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    1. Wir selbst haben ja nochmal Glück gehabt – im Gegensatz zu Freunde, bei denen das Wasser nicht nur den Keller flutete.
      Eine Freundin fühlt sich noch immer unwohl, wenn es etwas stärker regnet.
      Aber hier beruhigt sich die Lage allmählich, auch wenn die Innenstadt alles andere als hübsch ist – die Lichterketten bilden da einen echten Kontrast.
      Allerdings sind wir oft in Gedanken bei den Menschen in den engen Flusstälern von Ahr und Erft; die sind noch weit entfernt von einer Normalität.
      Danke für deine Anteilnahme und liebe Grüße nach Leipzig
      Sabine 🎄

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