Die Welt der Pflanzen – vielfältig und schön – gesund und giftig. Im Verbund mit Pilzen, Kleinstlebewesen, Bakterien und Co könnte sie prima existieren. Und was ist mit Wirbeltieren? Sieht so aus, als könne die blaugrüne Perle des Universums gut darauf verzichten.



Das ist für die Krone der Schöpfung natürlich eine bittere Kränkung. Und das ist ja noch nicht alles – der Mensch ist so sehr Teil der Natur, dass es auf seiner Oberfläche und in ihm fleißig krabbelt und kriecht. Eine reichhaltige Palette an Kleinstlebewesen ernährt sich von uns; somit bekommt der Buchtitel von Precht „Wer bin ich und wenn ja wie viele“ eine ganz besondere Bedeutung.

Auch unser aktueller Lieblingsfeind Covid lebt von uns. Er dringt in uns ein und vermehrt sich. Doch ab und zu passiert ein Fehler, er mutiert, und anschließend hat jemand ein Problem. Entweder das Virus, weil es sich in eine Sackgasse hineinmutiert hat; oder der Mensch, weil sich sein Organismus auf einen neuen Feind einstellen muss.

Doch im Gegensatz zu unseren harmlosen Untermietern kann dieses Virus ganz schön viel Unheil anrichten. Ein sehr schönes, anschauliches Beispiel ist die Geruchsstörung, weil sie ziemlich häufig vorkommt. Laut einer US-amerikanischen Analyse betrifft es 77% aller Covid-Erkrankten, unabhängig von der Schwere des Verlaufs.

Das Virus löst hierbei eine Entzündungsreaktion in den Nervenzellen des Geruchssystems aus, die dadurch so geschädigt werden, dass es bei manchen Menschen Monate dauern kann, bis sie sich wieder regenerieren.

Allein in meinem Umkreis kenne ich drei gesunde, sportliche Menschen zwischen 20 und 30, die sich seit Monaten damit herumplagen. Sie haben mir erzählt, dass es gerade in der Regenerationsphase zu Fehlinformationen kommt; das heißt – wenn sie zum Beispiel ein Stück Schokolade essen, sagt das Gehirn: Igitt – ein vergammeltes Stück Wurst.

Nochmal zum Nachdenken: Dieses Virus verbreitet sich mit einer außergewöhnlichen Schnelligkeit und kann somit sehr viele Menschen auf einmal erkranken lassen. Es dringt in uns ein – und treibt dort sein Unwesen; wobei der Verlust des Geruchssystems das kleinste Problem ist.
Was ein Virus kann, das haben wir ja am Zika-Virus erlebt.

Der Mensch ist Teil der Natur, lebt mit und in ihr – aber alles muss er nicht hilflos erdulden; also bringen wir unser Immunsystem in Stellung – und los geht’s – lasst uns gemeinsam trainieren … öhm … zum Impfen gehen.

7 Gedanken zu “Botanik hat das letzte Wort

  1. Bin seit Samstag geboostert. Zuerst wollte ich bei meiner Hausärztin einen Termin für Mitte/Ende Januar vereinbaren, weil dann ein halbes Jahr seit der Zweitimpfung vergangen ist. Der Assistent von Frau Doktor erklärte mir dann fröhlichen Tons am Telefon, dass man noch gar nicht wissen würde, ob und welche Impfstoffe man im neuen Jahr bekommen würde. Einen Tag später las ich auf Facebook, dass am 18.12. in München ein Impfmarathon stattfinden würde, und man ab sofort Termine reservieren könne. Und siehe da, ich hatte Glück! Jetzt habe ich den Booster zwar schon fünf Monate nach der Zweitimpfung erhalten, aber seit gestern empfiehlt die Stiko ja ohnehin, dass man sich bereits nach drei Monaten boostern lassen könne.

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    1. 😊 na das hat ja prima gepasst 👍🏼
      Ich lass den Termin so wie er ist. Bei meinem Hausarzt tanzt ziemlich der Bär und die sonstigen Möglichkeiten sind auch ziemlich ausgebucht. Dauert ja nicht mehr lang.
      Ich hoff, die Nebenwirkungen halten sich in Grenzen …
      Liebe 🎄Grüße
      Sabine

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