Weihnachtliches Gefühl zum Zweiten

Vor einer Woche war ich in unserer kleinen Stadt unterwegs und erzählte hier von meiner Freude über die weihnachtliche Stimmung mit Baumaterial:

Gestern Abend zur selben Zeit bot sich mir ein anderes Bild. Die Zementsäcke waren abgearbeitet und hinter dem Sandhaufen – tadaaaa! – ein kleines Weihnachtsdorf:



Die Buden sind vorbereitet und die Corona-Inzidenzen niedrig genug, damit die Leute die Weihnachtsstimmung gemeinsam genießen können.
Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass der überwiegenden Mehrheit der Ernst der Lage bewusst ist und man rücksichtsvoll miteinander umgeht; denn sie weiß, was ‚Pandemie‘ bedeutet. Uneinsichtige gibt es überall – mal mehr mal weniger; aber um die soll es hier nicht gehen …
Deshalb will ich mich hier bei all jenen bedanken, die sich trotz all der widrigen Umstände an die wichtigsten Regeln halten; und es gibt ja auch jene Fröhlichen, die im Laufe dieser Monate gelernt haben, auch mit Maske Freude zu verbreiten – mit den Augen, lustiges Brauenzucken, Kopfwackeln und was der Körper noch so an Signalen aussenden kann.


Gemeinsam
sind wir
stark


Und hier nochmal das Wichtigste, das ich zu diesem Thema zusammengetragen habe:

Ein Versuch der Weihnachtlichkeit

Sind ja schon ein paar Monate her, seit sich das Wasser durch die Innenstadt wälzte, und es ist viel passiert – die letzten Notstromaggregate wurden abgebaut und einige der Parkplätze mit den Schlammfahrzeugen haben sich geleert.

In der Stadt selbst gibt es vereinzelt geöffnete Geschäfte; doch in den meisten wird repariert und in manchen kann ich noch immer das Dröhnen der Bautrockner hören.

Die Stadt bemüht sich gerade wenigstens ein bisschen Weihnachtsstimmung aufkommen zu lassen und eine seltsam widersprüchliche Stimmung macht sich breit.
Die Corona-Vorweihnachtsstimmung vom letzten Jahr habe ich da sogar als heimelig in Erinnerung.





In dieser widersprüchlichen Stimmung gibt es jedoch noch einen anderen Teil:
Und jetzt erst recht.

Adventsgruß aus dem Katzenhaus

Wenn ich so an die Zuhause unserer Freunde denke – fast überall weihnachtliche Dekoration und Kerzen. Schön anzusehen und schön für verspielte Katzen.
Deshalb gibt es – wie jedes Jahr – im Spinnrad-Häusle ein Adventsgehänge an der drei Meter hohen Decke:





Neee so nicht

kein Leckerli für Yoyo


In diesem Sinne – ich wünsch euch eine schöne Adventszeit