Wie schön! Mein Lieblingsbäcker hat wieder geöffnet!
Eigentlich wollte ich schreiben: „Das Leben kehrt in unsere nicht ganz kleine Stadt zurück“; aber das wäre nicht korrekt gewesen. Es war und ist nämlich sehr viel Leben in und um die Häuser. Handwerker aus allen möglichen europäischen Ländern setzen die Bauten wieder in Stand. Und noch immer kann ich verschiedenste Reparaturstadien bewundern – von Bautrockner bis Laden-geöffnet ist alles dabei.





Bei den meisten sind gerade die Innenausbauten an der Reihe. Wer jetzt hier im Kreis einen Elektriker oder Installateur oder Maurer o.ä. braucht, muss viel Geduld aufbringen.
Straßenbauer sind ebenso ausgebucht und so manches Straßenprojekt muss aufgeschoben werden, weil die stark vom Hochwasser betroffenen Gegenden Vorrang haben.
Ich denke, die Schildermacher haben auch gut zu tun. Viele Landstraßen sind an den Banketten von Flüssen angenagt worden – also gibt’s ein Gefahrenschild, Geschwindigkeitsbegrenzung davor … das muss für eine Weile reichen.





Immerhin scheint gerade die Sonne … die Farben leuchten … das ist gut für’s Gemüt …



… und der Rest wird auch noch … bis dahin muss so mancher tiefergelegte Sportwagen in der Garage bleiben.
Wenn ich mir vorstelle – ein halbes Jahr ist es her, dass in dieser Straße nur die Dächer der Autos zu sehen waren …

14 Gedanken zu “Das Geschäftsleben kehrt zurück

  1. Das ist ja endlich mal wieder ein schöner Lichtblick und das nicht nur wegen der Sonne am strahlend blauen Himmel, liebe Sabine!
    Nach allem was passierte wünsche ich dir sowie allen anderen Betroffenen deiner kleinen großen Stadt von ganzem Herzen weiterhin Zuversicht und gutes Werden!
    Liebe Grüße und komm gut in die Woche 🍀

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    1. Ich freu mich da über jeden kleinen Fortschritt. Für die Geschäftsleute hier ist das zum Teil bitter; denn einige hatten die Corona-Zeit zum Renovieren genutzt und sich auf den Sommer gefreut.
      Aber so ein Container kann schon hübsch sein 🙃 bei Sonne.
      Danke dir und liebe Grüße
      Sabine

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    1. Äh jaa – deine Worte in Gottes Gehörgänge. 🙏🏼
      Hier gab es immer wieder mal Hochwasser – aber das vom letzten Jahr war dermaßen heftig. Wir hoffen, dass die Maßnahmen, die jetzt ergriffen werden, einigermaßen ausreichen für die nächste Zukunft.
      Liebe Grüße
      Sabine

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  2. Dem schließe ich mich an, das hofft man für alle Betroffenen. Gibt es denn sinnvolle präventive Maßnahmen, um beim nächsten Starkregen wiederstandsfähiger zu sein. Ich persönlich hätte wohl nicht den Mut, an selber Stelle noch einmal zu bauen, wenn mein Haus vom Fluss weggespült wurde. LG Anke

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    1. Es wurden bei unsrer Stadt schon vorher kleinere Maßnahmen wie Rückhaltebecken geschaffen. Die Renaturierung der Erft war gerade vorbereitet worden. Das Hauptproblem besteht allerdings darin, dass an einigen Stellen so verbaut ist, dass man dort nicht mehr viel machen kann.
      Ein Erftzufluss ist der Veybach. Früher gehörte er zu den wichtigsten Bächen und trieb Textilfabriken, Mühlen und Hammerwerke an.
      Das Städtchen wuchs und im Laufe der Zeit (seit den 1930ern) wurde der Veybach immer weiter gedeckelt. Seit den 70er Jahren verschwindet er südwestlich vom Zentrum und taucht nordöstlich der Innenstadt wieder auf, um sich im Park mit der Erft zu vereinen (das sah im letzten Jahr aus wie am Amazonas).
      Jetzt fließt der Veybach unter einem Einkaufszentrum, Seniorenheimen und der Fußgängerzone … und weil ihm der unterirdische Kanal am 14.Juli 2021 zu klein war, strömte er einfach oben drüber.
      Hier in Euskirchen wurden keine ganzen Häuser weggespült; aber ich weiß von ein paar Leuten, die ihre Häuser verkauften, weil sie nicht mehr dort wohnen wollen.
      Viele haben noch Alpträume oder bekommen Ängste, wenn es mal ein wenig kräftiger regnet.
      Am Veybach vor der Stadt wurde die letzten Wochen auch gearbeitet. Er bekommt ein neues ‚Bett‘ , einen Damm und ein Schwemmgebiet.
      Für ein Jahrhunderthochwasser wäre die Stadt damit einigermaßen geschützt – aber bei solchen Wassermassen wäre es noch immer schwierig. Da müsste noch viel weiter flussaufwärts Vorgsorge getroffen werden.
      Ich würde wahrscheinlich auch nicht mehr am selben Ort bauen wollen. Allerdings bin ich nicht so an der Scholle verwurzelt wie die Menschen, die schon immer hier wohnen.
      Liebe Grüße
      Sabine

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      1. Danke, Sabine, für die ausführlichen Informationen. Ja, die Angst, wenn man es einmal hautnah erlebt hat, ist sicher das Schlimmste. Das Urgefühl für Sicherheit, von wegen geht schon vorüber, was soll denn passieren, ist futsch. LG Anke

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  3. Schoen, liebe Sabine, dass es langsam wieder aufwaerts und zurueck zur Normalitaet geht, auch wenn es wohl noch ein weiter Weg ganz dahin ist. Auf jeden Fall kannst Du ja jetzt wieder gute Backwaren geniessen. 😉
    Liebe Gruesse und mach’s gut,
    Pit

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    1. Na sowas – ich musste dich erst aus meinem Spam-Ordner befreien 👾
      Ja ich freu mich über jeden Laden mehr, der demnächst öffnet … aber besonders über den Bäcker 😉
      Und nicht zu vergessen der Buchladen! Aber der wird etwas länger Zeit benötigen.
      Liebe Grüße
      Sabine

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    1. Das hoffe ich auch. Dass hier eine extreme Wetterlage herbeirollt, wusste ich schon am Wochenende zuvor … aber was eine Regenmenge von fast 200 Liter pro qm bedeutet … das weiß ich jetzt.
      Vor allem vor dem Hintergrund, dass es zwei Tage zuvor durchgeregnet hatte …
      Liebe Grüße
      Sabine

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