Teichspionage und die Glubscherle

Unser Teich wird ja neuerdings von einer Wildkamera überwacht. Eigentlich wollte ich den Reiher erwischen, der sich immer wieder dort niederlässt.
Aber bis jetzt gab’s nur Fotos, auf denen wir zu sehen waren – oder diverse Katzen oder Amseln.
Als ich das Gerät neulich an den Computer anschloss – Tadaaaa! Glubscherle waren zu sehen:



Ja – genau – diese kleinen, hellen Punkte … es ist wieder Wanderzeit!

Tags darauf bot sich uns dieses Bild:



Und gegen Abend haben wir eines der Glubschpärchen erwischt … Foto ist erst ab 18 geeignet :


🔞


Aber irgendwann erwisch ich ihn … den Reiher

Kopfweiden – Fenster zur Vergangenheit

Annuschka stellte kürzlich das schöne Bild einer Kopfweide vor und erinnerte mich damit an die Fotos, die ich vor ein paar Tagen bei einem Abendspaziergang schoss.

Von den Veränderungen der Erftauen in der nicht ganz kleinen Stadt hab ich schon erzählt.


Die schlimmsten Überbleibsel des Hochwassers verschwinden allmählich

Doch was hat sich verändert, wenn man dem Flusslauf stadtauswärts in nördliche Richtung folgt?


Created with GIMP

Und siehe da – jemand erbarmte sich dieser Kopfweiden!
Früher waren sie noch ein wichtiger Teil dieser Kulturlandschaft. Ihre Ruten wurden in der Korbflechterei, als Baumaterial für Häuserwände und vieles mehr genutzt. Jetzt werden sie kaum noch benötigt – außer für Lebendverbau (darüber werde ich in einem anderen Beitrag erzählen).
Das Problem ist – sie müssen regelmäßig geschnitten werden. Sind die Äste zu dick, bricht die Weide irgendwann auseinander.
Oftmals kümmern sich Tierschutzorganisationen um die Bäume; denn die hohlen Stämme bieten Unterschlupf für Eulen und Fledermäuse. Zudem gibt’s bei den Weidenkätzchen im Frühjahr die erste Nahrung für Bienen.


Das wäre doch eine prächtige Gnombehausung …


Ein seltsamer Effekt bei WP

Ich bin gerade etwas ratlos …



Ich habe ein „L-Problem“ …
Wenn ich an meinem Computer mit WordPress den Reader durchsehe … bei einem eurer Beiträge in WP kommentieren will, klick ich den Beitrag an, der Beitrag wird angezeigt und ich kann unten im Feld kommentieren.

soweit – so gut

Ich schreib dann so vor mich hin und jedes Mal, wenn ein „l“ oder „L“ auftaucht, wird der like-Stern betätigt.
Je nachdem wieviele ‚l’s in groß oder klein auftauchen – ist das like-Sternchen an … aus … an … aus …
Ich hab rumgeschaut, weiß jetzt viel über shortcuts und hotkeys; das hilft mir jedoch nicht weiter.

Ich fand die Erklärung in einem Blog, beim Profil gebe es ein Untermenue, bei dem man shortcuts aktivieren könne … wird bei mir aber nicht angeboten.

Es könnte natürlich sein, dass bei WP gerade ein kleiner ‚Bug‘ sein Unwesen treibt, der nicht sehr auffällt und das Phänomen verschwindet irgendwann … deswegen frag ich mal … ob das bei euch auch aufgetaucht ist?

Verwirrte
Sonntagsgrüße

Sonne, Corona und die Armbeuge

Regel Nummer eins wenn der Niesreiz übermächtig ist:
In die Armbeuge niesen!
Wir auf der Erde wissen das ja – aber die Sonne? Die interessiert das blaue, sie umkreisende Murmelchen nicht.


Gesundheit!!!

Und noch weniger interessiert sie die Krümel, die um das blaue Murmelchen kreisen. Jetzt hat die Sonne eine Runde kräftig geniest und mit ein paar kräftigen Sonneneruptionen 40 von diesen Krümeln „abgeschossen“.

Sie ist ständig in Bewegung – unsere Leben spendende Sonne – ein Plasmaball aus negativen Elektronen und positiven Ionen. Dabei wird ein Magnetfeld induziert, bei dem sich Magnetfeldschläuche nach außen wölben. Manchmal berühren sich die Schleifen beim Verdrehen und es kommt zu einer Rekonnexion. Die Magnetfeldstruktur ändert sich abrupt und es wird eine große Menge Energie freigesetzt. Und weil die magnetische Orientierung entgegengesetzt ist, wird die Schleife mitsamt dem eingeschlossenen Material fortgeschleudert.
Bei Wikipedia gibt’s ein hübsches Video dazu.

Für die blaue Glitzermurmel, auf der wir leben, ist das nichts Neues. Dabei werden ab und zu die äußeren Schichten der Atmosphäre aufgewärmt und wenn wir Glück haben, können wir Polarlichter bestaunen.
Unsere neuere Technik kommt allerdings nicht gut damit zurecht.
1859 fand das erste größere Ereignis statt, das Menschengemachtes beeinflusste. Damals traf ein heftiger Sonnensturm auf die Erde und die Telegrafenleitungen in Nordamerika und Europa schlugen Funken. Polarlichter waren bis in die Karibik zu sehen.

Diesmal war die Eruption nicht so stark – aber unsere Technik ist angreifbarer geworden. Das Neueste ist das Starlink-Projekt von Elon Musk:
Tausende Satelliten sollen die Erde umkreisen und für weltweit lückenlosen Internetempfang sorgen.

Im Prinzip keine schlechte Idee. Beim Hochwasser in der Eifel konnte Musk aushelfen, weil die gesamte Infrastuktur im Ahrtal zusammengebrochen war.
Die Sache hat allerdings einen Haken – oder besser gesagt – tausende Haken. Zum Einen fliegt ohnehin jede Menge Müll dort oben herum und das Fenster zum All für Radioteleskope beginnt sich zu schließen.
Zum Anderen kann eine Sonneneruption große Zerstörungen anrichten.

Und genau das war jetzt ein Vorgeschmack. 40 Starlink-Satelliten werden demnächst in der Erdatmosphäre verglühen und Elon Musk um ein paar Millionen leichter machen.

So eine Sonneneruption kann aber auch schlimmere Auswirkungen haben und zum Beispiel Satelliten lahmlegen, an denen die Navigationssysteme hängen.

Also was lernen wir daraus?
Nicht nur beim Autofahren die passenden Straßenkarten im Fahrzeug mitführen … auch beim Wandern die Wanderkarte nicht vergessen. Ihr wisst schon – das sind diese unhandlichen Papierlappen mit den Strichen und Punkten … und passt auf, dass ihr Wanderpfade nicht mit Höhenlinien verwechselt.


Also immer schön in die Armbeuge niesen – aber ich denke, dass wir die Gesichtsverkleidung bald weglassen dürfen.