Kennt noch jemand die Familie Barbapapa? Das ist mir spontan eingefallen, als ich meine Wassertonnen-Ausbeute an Topinambur nach dem Abschrubben auf dem Holzbrett drapierte:



Kinderbücher und Zeichentrickfilme erzählten die Geschichten von Knetgummi-Wesen, die sich in alles Mögliche verwandeln können. Sie sehen in ihrer urspünglichen Form aus wie Birnen – jede hat ihre eigene Bonbon-Farbe und sie haben lustige Namen wie Barbamama, Barbapapa, Barbabella, Barbarix, Barbabo ….

Diese Namen leiten sich übrigens vom französichen Wort für ‚Zuckerwatte‘ ab:
barbe á papa

Meine ausgegrabene Familie ist jedenfalls voll öko braun geschuppt – und lecker. Ich hab ordentlich tief gewühlt, denn aus jedem übrig gebliebenen Wurzelrest gibts neue Knöllchen, die dann die Herrschaft über die Wassertonne übernehmen.


Jetzt hat der Bottich neue Bewohner: Mangold und Palmkohl. Ich kann ganz nach Bedarf unten die Blätter abschneiden – oben wachsen immer neue nach.

Ende März 2022




Tadaaa!
Es wächst …


Mal überlegen … was könnte ich damit anstellen … Mangoldrisotto … Makkaroni mit Mangold, Palmkohlstreifen und veganes Hack …


Angeblich stellte man früher aus der Sprossachse des Palmkohls Spazierstöcke her … ich werde berichten.

11 Gedanken zu “„Familie Barbapapa“ ist umgezogen

  1. Na klar kenne ich noch die so schöne Kinderfilme über Familie Barbapapa und der Vergleich ist klasse!
    Topinambur wächst auch bei Töchterchen im Garten und sie liebt diese Pflanze wie du, nur ist in meinem Garten leider kein Platz mehr dafür.
    Liebe Grüße von Hanne

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  2. Frag mal meine Mutter, die erinnert sich genau an ein Silvester, als sie und mein Vater unsere vierjährige Tochter beaufsichtigten, damit wir Eltern mal allein feiern gehen konnten. Sie hatten ein fantastisches Fernsehprogramm. Barbapapa, ein und derselbe Teil geschätzt zehn Mal. 😂 Ich kannte die Serie als Kind nicht, bei uns in der DDR lief sie offensichtlich nicht. Dafür bekam ich dann in Italien die Extradosis.😉

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    1. Diese Wassertonnen waren mal zum Regenwasser sammeln da … bis ich eines Winters vergaß sie zu leeren. Die beiden sind nach ein paar Frostnächten gerissen.
      Also bohrte ich noch mehr Löcher in den Boden und grub sie ein Stückle ein.
      Da wachsen jetzt Kräuter und Pflücksalate und ähnliches.
      Oben am Rand unter dem Bördel schmier ich bissle Spüli dran 😁 das mögen die Schnecken nicht.
      Und die Katzen und Igel setzen keine Käckerchen rein.

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