Royusch-Fotochallenge und das Wetter

Das Ende naht! Nein – hier werden keine Verschwörungstheorien verbreitet. Die Enden der Handlungsstränge meines Manuskripts fügen sich und zur Entspannung wird gebloggt  🤓 

Und der liebe Roland hat mal wieder ein feines Stichwort in die Runde geworfen:
https://royusch-unterwegs.com/2021/04/04/projekt-wochentliche-fotochallenge-11/

Die momentanen Wetterkapriolen und ein Telefonat mit dem Reifenhändler meines Vertrauens (Sie fahren nur im Sommer? Nein? Oh – dann hab ich was für Sie, das auch bei Kälte taugt) haben in mir eine Erinnerung wach gerufen: Es war April und beim Losfahren gar nicht mal so kalt und im Laufe des Vormittags würde es ja etwas wärmer werden – dachten wir. Aber nein – die Temperatur rutschte noch ein wenig runter und uns blieb nix anderes übrig, als alles anzuziehen, was wir so übereinander anziehen konnten. Zum Schluss noch die Regenkombis drüber … gibt’s eigentlich noch diese Michelin-Männchen? Ja so ähnlich wie die aussehen, fühlt sich das an  …



Schön und sehr hübsch grün war’s – und kkkkalt

Mittwochsfoto – oder, Konzentration bitte

So ihr lieben Leut, die Rohfassung meines Manuskripts befindet sich in der Endfassung – und bevor ich meine eigene Fassung verliere, weil mir die Fäden meiner Handlungsstränge entgleiten, muss ich hier ein paar Tage Wochen pausieren … 


Collage aus meinem „Schlaflos“-Ölgemälde und dem Arbeitstisch

Mit all den interessanten Sachen, die ihr so schreibt, zerfasert meine Konzentration – und mir bleibt nur die Notbremse. Ich möchte nämlich nicht, dass die Pause aus lauter Frust wieder vier Jahre dauert. 
Also – I’ll be back – wie ein großer Philosoph zu sagen pflegte. Und falls jemand was in die Kommentare schreibt, bekomm ich eine Mail für’s Antworten (das fänd ich sonst nicht nett von mir).


eure
Sabine

Mittwochsfoto – außerirdisch

Ist sie flach oder doch eine Kugel?
Sind wir dir einzigen
in diesem Universum?


Ihr seht schon – das ist etwas, was mich außerordentlich interessiert. Ich denke gern über dies und das nach (böse Zungen behaupten, ich würde manchmal ’spinnen‘) – aber es gibt so viel Interessantes zu entdecken, und ich mag Verschwörungstheorien & Co. 
Das mit der flachen Erde hatten wir ja schon. Rein mathematisch gesehen kann das mit dem bepflanzten Pfannkuchen unter der Käseglocke gar nicht stimmen.


Und dann noch die Sache mit der Katzenstunde – also liebe Leute – nur weil Katzen schon mal blasiert aus dem Fellmäntelchen schauen, glaube ich nicht, dass sich Außerirdische in ihnen verstecken. Freiwillig darauf warten, bis die Dosen oder Tütchen endlich geöffnet werden? Herrchen und Frauchen um die Beine streichen, damit das etwas schneller geht? Nein – kein Außerirdischer würde sich zu so etwas herablassen.


Kornkreise? Na ja. Mit einem guten GPS-Handy bekomm ich das auch hin.


Und doch – ich glaube – nein ich bin überzeugt, sie sind unter uns. Sie haben nämlich ein Zeichen auf unserem Gartenteich hinterlassen. Das ist eindeutig und sie werden sich zeigen, es ist soweit (geheimnisvolles Raunen). 



Ist das nicht faszinierend? Das sind SIE, große Gehirne mit Antenne auf dem Kopf und Gliedmaßen. Warum wohl malen kleine Kinder als erstes Kopffüßer? Die wissen das schon, aber die Erwachsenen hören nicht zu. Und unser Teich trägt DAS Zeichen.
Und ich denke, wir müssen uns vorbereiten. Und natürlich wäre das meine Aufgabe, deshalb benötige ich selbstverständlich eure Unterstützung. Jetzt da SIE unter uns sind, braucht ihr euren schnöden Mammon ja nicht mehr. Ihr werdet frei sein von allem, was euch beschwert. Ihr müsst nur einen nicht allzu kleinen Betrag auf mein Konto überweisen. Außerdem werde ich das kostbare Wasser in kleine Fläschchen abfüllen, damit ihr eure Heimstätten reinigen könnt – Kontoverbindung und Bestellformular: Nun kommt UNSERE Zeit!

Mittwochsfoto – flach oder nicht flach, keine Frage

Ist sie flach oder doch eine Kugel?
Was Aristoteles ahnte,
berechnete Erastothenes
150 Jahre später.


Manchmal frage ich mich, wie Menschen auf die Idee kommen, dass die Erde eine Scheibe sei. Und wenn das moderne Leben noch so unübersichtlich geworden ist – wie kann man Mathematik und Physik so verbiegen, dass die Erdgestalt zur Platte gepresst wird. Hier versetzt der Glaube tatsächlich Berge und der kleine Mensch versucht mit seltsamen Folgerungen seine Welt wieder übersichtlich zu machen. 
Doch sie wird nie übersichtlich sein – sie war immer dem Wandel unterworfen.


Schon Pythagoras und Platon glaubten, dass die Erde eine Kugel sei. Platons Schüler Aristoteles (384 bis 322 v. Chr.) beobachtete Mond, den Ablauf der Mondfinsternis und schloss vom kreisförmigen Schatten der Erde auf ihre Kugelform. 
Für Erastothenes bildete diese Erkenntnis die Grundlage seiner Berechnungen. Ein Brunnen im heutigen Assuan half ihm auf die Sprünge: nur an einem einzigen Tag im Jahr, an der Sommersonnwende spiegelte sich die Sonne in seiner Tiefe; an allen anderen Tagen lag das Wasser im Schatten. 
Stand die Sonne direkt über dem Brunnen, so warf zur selben Zeit im 900 km entfernten Alexandria ein senkrechter Stab einen Schatten. Mit Hilfe der Geometrie berechnete er aus diesen Angaben den Umfang der Erdkugel – und er lag damit keine 100 km daneben.

Dass im Mittelalter nur an die Flacherde geglaubt wurde, ist übrigens nicht richtig. Sie wurde zwar in der Kunst so dargestellt, die Lehrmeinung war jedoch eine andere.
Selbst Thomas von Aquin (1225 bis 1274) schrieb von der Kugelform der Erde:
Astrologus demonstrat terram esse rotundam per eclipsim solis et lunae
(Der Sternenkundige beweist durch Sonnen- und Mondfinsternis, dass die Erde rund ist)